Konstruktion einer Baugrube




Konstruktion

Flächendefinition und Massenberechnung


Prismenberechnung


Erstellen einer visualisierbaren neuen Konstruktionsoberfläche


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Konstruktion

Vorgabe: das bereits vermaschte Urgelände und die Baugrubensohle als geschlossene 3D-Polylinie.

Das Urgelände ist in unserem Beispiel mit der AutoTerrain-Funktion Punkte/Zufallspunkte mit 100 Punkten erzeugt. Dem hierbei entstandenen Layer ist die Farbe blau zugewiesen.

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Zeichnen Sie die Baugrubensohle zunächst als 3DPoly auf der Höhe 0. Achten Sie darauf, daß Sie beim Zeichnen nicht den Startpunkt nochmals als Endpunkt eingeben, sondern am vorletzten Punkt aufhören und die Linie mit der Option <s> (Schließen) schließen. Ansonsten ist der Start/Endpunkt doppelt definiert.

Schieben Sie die Sohllinie mit dem Schieben-Befehl nun auf die Sollhöhe. In unserem Beispiel ist dies die Höhe 92.0 m:

Befehl: schieben
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
Basispunkt oder Verschiebung: 0,0,0
Zweiter Punkt der Verschiebung: 0,0,92.0


Nun kann die Böschungskante berechnet werden.
Rufen Sie die AutoTerrain-Funktion Konstruktionen/Böschungslinie Freie Konstruktion auf.

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Als erste Eingabe bestimmen Sie nun die Achse und deren Richtung.
Klicken Sie den Achse> Knopf. Die Dialogbox verschwindet zunächst. Wählen Sie nun die Sohllinie als Achse. Am Pickpunkt wird Ihnen die Richtung der Polylinie mit einem roten Pfeil angezeigt.

Böschungslinie :Achse wählen:
Richtung umkehren ? J /<n>

In unserem Beispiel bilden wir die Böschung also an der linken Seite der Polylinie und bestätigen die Richtung der Polylinie mit Return.
Der Dialog erscheint wieder. Tragen Sie nun den geplanten Böschungswinkel von 60° ein, einen Auflösungsabstand von 5 m und einen Winkelschritt von 15°.
Mit dem Knopf Zeigen starten wir die Verschneidungsberechnung. Das Ergebnis wird direkt angezeigt. In der Befehlszeile sehen Sie einige Angaben über den generierten Schnitt:

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Um das Ergebnis auch in die Zeichnung zu speichern drücken Sie den Knopf Zeichnen und anschließend Beenden.
Die Schraffur ist als ganzer Block eingefügt. Sie können Sie mit dem AutoCAD-Befehl Ursprung in Einzelelemente zerlegen, um gegebenenfalls Korrekturen anzubringen.
Wir löschen die Schraffur aus unserem Beispiel. Sie wird nicht weiter benötigt und würde die folgenden Arbeitsschritte behindern.
Die erzeugte Schnittlinie fragen wir zur Verdeutlichung der Folgeschritte mit dem Liste-Befehl ab:

Befehl: liste
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
POLYLINIE Layer: KONSTRUKTION
Bereich: Modellbereich
Referenz = 18C
Geschlossen Raum


Flächendefinition und Massenberechnung

Aus der Sohllinie und der Schnittlinie erzeugen wir nun eine DGM-Fläche deren Volumendifferenz zum Urgelände in einer Prismenberechnung berechnet wird.

Legen Sie zunächst eine neue Fläche an, die Sie mit "Baugrube" bezeichnen.

AutoTerrain-Funktion Flächen/Wahl: Knopf Neu:
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Mit der AutoTerrain-Funktion Bruchlinien holen übernehmen wir die Sohl- und die Schnittlinie in die neue Fläche. Wählen Sie bei der Übernahme die Option Schieben, damit die vorhandenen Konstruktionslinien nicht die weitere Bearbeitung stört.
Die Konstruktionslinien können zur Übernahme aber auch ebenso gut kopiert und der zugehörige Layer ausgeschaltet werden.

Befehl: dgm-blhol
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen: 1 gefunden
Objekte wählen:
Elemente /Schieben oder /<K>opieren :s
Elemente werden geschoben:.
Punktnummer ab <1>:
Lese Punkte ein.
Lese Punkte ein.
96 Punkte eingelesen.
Lese Liniendaten.


Damit die Fläche "Baugrube" keine Überstände an eventuellen Einbuchtungen im Umriß der Schnittlinie erzeugt, definieren wir die Schnittlinie als Umring. definieren wir die Schnittlinie nun noch als Umring mit der AutoTerrainfunktion Bruchlinie/B-Typ editieren:

Befehl: dgm-bledit
Bruch- und Umringslinien Typ editieren
Wählen Sie eine DGM-Linie:
Eigenschaft ändern Typ:Bruchkante ->/Umring /Interpolationslinie:u
Neuer Typ : Umring
Wählen Sie eine DGM-Linie:
96 Punkte eingelesen.
Lese Liniendaten.
Bearbeite Umringsbedingung...


Zuletzt erzeugen wir das TIN zur neuen Fläche Baugrube mit der AutoTerrain-Funktion TIN/erzeugen. Fügen Sie das TIN durch die Option zeichnen am Ende des Befehls in die Zeichnung ein.

Prismenberechnung

Zwischen den beiden Flächen Urgelände ( in unserem Beispiel Fläche_1) und Baugrube können wir nun das Volumen in einer Prismenberechnung bestimmen:

Unter AutoTerrain-Funktion Volumen/Prismenberechnung rufen Sie den Dialog auf: Mit dem OK-Knopf starten Sie Berechnung und der Ausgabedialog erscheint:
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Gleichzeitig wurde die Ergebnisdatei PRISMA.DAT in Ihrem Arbeitsverzeichnis erzeugt, die Sie sich mit einem Editor anschauen und ausdrucken können:

Auszug aus PRISMA.DAT:

224 147 0.104 0.000 -0.013 -0.013
---------------------------------------------------------
Gesamt  Fläche    Auftrag      Abtrag   Volumen
        7554.697  -105361.412  0.007    -105361.405
=========================================================


Erstellen einer visualisierbaren neuen Konstruktionsoberfläche

Um die neue geplante Oberfläche darstellen zu können, benötigen wir jeweils eine Kopie der Urgelände- und der Baugrubenfläche, die miteinander verschnitten den Zustand nach dem Ausbau wiedergeben:
AutoTerrain-Funktion Flächen/Kopieren für die Kopie der Urgeländefläche: .. und noch einmal für die Kopie der Baugrube:
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Als nächsten Schritt werden die beiden Kopien zu einer einzigen Oberfläche verschmolzen:

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Das Resultat ist die Oberfläche des Urgeländes mit der ausgeschnittenen Baugrube auf dem Layer Kopie1:

Befehl: dgm-fverb
S1:0
S2:1
96 Punkte eingelesen.
Lese Liniendaten.
Bearbeite Umringsbedingung...
98 Flächen eingelesen.
100 Punkte eingelesen.
Lese Liniendaten.
186 Flächen eingelesen.
Fläche 1:KopieBaugrube in Fläche 2:KopieFläche1
Next-ID 2:286
191 Punkte eingelesen.
Lese Liniendaten.
Lese Flächen ein.
Lese Flächen ein.
Bearbeite 191 Punkte.
Fläche mit 368 Dreiecken erzeugt.
TIN Zeichnen ? <J>a /Nein :j

Schalten Sie nun alle Layer außer "Kopie1" aus und bestimmen Sie einen 3D-Ansichtpunkt, z.B. mit der AutoCAD-Funktion APUNKT:

Befehl: Apunkt Drehen/<Ansichtspunkt> <0.0000,0.0000,1.0000>: 1,1,1
Regeneriert die Zeichnung.


Mit dem Render-Befehl erhalten Sie als Abschluß eine realistische Darstellung der durchgeführten Konstruktion:

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